user_mobilelogo

Leben mit Depression

Zitate, Gedichte und Gedanken zum Thema Depression

Dieser Blog handelt von meinen persönlichen Erfahrungen mit Depressionen
und meinen Umgang mit dieser Krankheit.

Die Informationen und Tipps spiegeln meine persönlichen Erfahrungen wieder und ersetzen keine ärztliche und psychotherapeutische Behandlung!

10 Lebenserfahrungen nach C. Rogers

  1. Es hilft mir nicht, so zu tun, als wäre ich jemand, der ich nicht bin.
  2. Ich erreiche mehr, wenn ich ganz ich selbst sein kann.
  3. Wenn ich mich so akzeptiere, wie ich bin, ändere ich mich.
  4. Es ist höchst lohnend für mich, einen anderen Menschen akzeptieren zu können.
  5. Es ist wertvoll für mich, wenn ich mir erlauben kann, einen anderen zu verstehen.
  6. Es bereichert mich, Kanäle zu öffnen, durch die andere ihre Gefühle mitteilen können.
  7. Je offener ich bin, desto weniger muss ich die Dinge in Ordnung bringen.
  8. Ich kann meinen Erfahrungen trauen.
  9. Das Urteil anderer ist für mich keine Leitlinie.
  10. Das Leben ist ein fließender, sich wandelnder Prozess.

10649712_905150569509147_8890779677805961870_n_905150569509147.jpg

In einem alten Buch fragt ein Heiler einen Lahmen:

"Willst du gesund werden?".

Blöde Frage denke ich. Ist diese Frage wirklich so blöd?

Kann mir meine Krankheit nicht auch dienlich sein? "Tut mir leid, ich kann nicht anders, ich bin krank! 

Ist meine Krankheit nicht auch ein guter Schutzwall,

hinter dem ich mich verbergen kann?

Bestandsaufnahme

Heute morgen, nach dem Aufstehen, hätte ich schreiben können:

=> dass ich mit Schmerzen aufgewacht bin.

=> dass ich mich ausgelaugt und matt fühle.

=> dass ich heute gar keinen Antrieb habe und lustlos bin.

=> dass ich heute in meinem Dasein keinen Sinn sehe.

=> dass ich es ungerecht empfinde, dass es mir so geht.

Ich gehe los um meinen Weg zu finden und freue mich auf neue Erfahrungen!

Gerade Menschen mit Depressionen haben oft das Problem der Motivation.

Wie oft erlebe ich ich, dass selbst ein kleines Telefonat zu beginnen, ein riesiger, scheinbar unüberwindlicher Berg für mich bedeutet und sich schnell das Gefühl breit macht: es wird mir alles zuviel.

So verkrieche ich mich wieder in mein Schneckenhaus und hadere mit Gott und der Welt. Schnell falle ich dann wieder in die Opferrolle zurück und denke: "Ich kann ja sowieso nichts machen, mir fehlt die Kraft!".

Irgendwann schaffe ich es dann doch, und frage ich mich hinterher, wo eigentlich das Problem lag.

Es scheint in unserer Gesellschaft eine Grundsatzhaltung zu sein und zum guten Ton zu gehören gegen etwas zu sein.

==>> Gegen Gruppierungen…
==>> gegen die Gesellschaft…
==>> gegen die Politik…
==>> gegen Lebenseinstellungen…
==>> gegen Depression
==>> usw. usw.

14484758_1269086063115594_5046667157821118491_n_1269086063115594.jpg

14570285_1285110031513197_278536825297013748_n_1285110031513197.jpg

Es sind nicht nur die Außenstehenden!

Die Krankheit "Depression" wird nicht nur von Nichtbetroffenen stigmatisiert.

Nicht selten sind es die Betroffenen selbst.

Auf meine Frage: "Verstehst du dich und deine Krankheit?

Ja, ein Leben mit Depression ist nicht immer leicht!

Ein Leben mit Depression ist mitunter harte Arbeit.

Eine Depression kann einen Menschen  seelisch und körperlich dermaßen beanspruchen, dass darüber hinaus kaum noch etwas anderes geschafft werden kann.
Ein wesentlicher Grund, warum eine Depression durchaus in die Erwerbsminderungsrente führen kann.

Die Prägung in der Kindheit ist sicher nicht unwesentlich für unser weiteres Leben.

Gerade schwere Schicksalsschläge, Misshandlung, Gewalt, seelische Gewalt, Vernachlässigung und vieles mehr wirken sich auf Verhaltensweisen bis ins Erwachsenenalter aus.

22135565_1658714537486076_6355203569460038218_o_1658714537486076.jpg

Heute mal ein kleiner Tipp.

Es geht um die permanente Selbstüberforderung:

In schlechten Tagen fehlt uns jegliche Antriebskraft.
Er leben wir gute Tage, neigen wir dazu uns zu übernehmen.

Beides ist absolut nicht förderlich.
Es ist wichtig, die eigenen Grenzen zu erkennen und anzunehmen.

Ich bin ein Verfechter des ABC-Schemas nach Ellis.

Es geht um unsere Gedanken!

Vieles passiert in unseren Gedanken und unsere Gedanken erschaffen nicht selten unsere Wirklichkeit

Um mal ein Beispiel zu nennen:
Wir können uns Gedanken machen, warum wir vieles nicht mehr können, wir können uns permanent gegen diese Krankheit auflehnen.

10257735_925301134160757_6198086907289362957_o_925301134160757.jpg

10257464_902727103084827_5346112669761663364_o_902727103084827.jpg

10171053_911385238885680_1375688969683739558_n_911385238885680.png

Links

Freiraum Online-Beratungspraxis

Wer eine Beratung sucht, der ist in der Online-Praxis meiner Kollegin gut aufgehoben. Termine bekommt man zeitnah und somit können Wartezeiten für eine Therapie vor Ort gut überbrückt werden.

Zur Webseite: Freiraum 

Wichtiger Hinweis:

Dieser Blog handelt von meinen persönlichen Erfahrungen mit Depressionen und meinen Umgang mit dieser Krankheit.
Die Informationen und Tipps spiegeln meine persönlichen Erfahrungen wieder und ersetzen keine ärztliche und psychotherapeutische Behandlung!